Bei vielen Völkern der Galaxie ist die Todesstrafe ein beliebtes Mittel, um Rechtsverstösse zu ahnden und sich obendrein kostenspielige Nettigkeiten wie eine lebenslange Gefängnishaft zu ersparen. Die Todesstrafe, wenn auch bei manchen Zivilisationen abgelehnt, ist weit verbreitet und somit eine Komponente, die laut einigen Galaktologen zur Befriedung der Sektoren und Reiche beiträgt, da die Angehörigen verschiedener Völker damit einen gemeinsamen Punkt finden können. In dieser Weise reiht sich die Todesstrafe mit anderen völkerverbindenden Aktivitäten wie intergalaktischen Sportarten ein.

Berühmte Arten der Todesstrafe:

  • Bei den Vordonen war es eine beliebte Strafe, Deloquenten mit einer Hitzeabweisenden Paste zu bestreichen, eine kybernetische Luftversorgung zu implantieren und ihn mit einer langen Leine an ein Raumschiff zu binden, das daraufhin zu einem der Asteroidenringe oder einem Schrottfeld startete. Das Opfer wurde solange durch das All gezogen, bis es von den Schrottteilen, Steinen und Partikel ziemlich zerfetzt wurde. Daraufhin kippte man die Überreste in die nächste Sonne.
  • Die Wasserxantris ertränken Verurteilte anderer Völker im eigenen Urin, und singen dabei lustige Lieder.
  • die Jux-Tu verurteilen Deloquenten oftmals zu „einem langen Leben“ und injezieren einen Mix aus Retroviren und Chemikalien, die den Körper in eine Starre versetzen und ihn auf Jahrhunderte hinweg lebendig konservieren. Dies ist zwar in media res weniger eine „echte“ Todesstrafe, allerdings berufen sich die Jux-Tu darauf, dasz die sich so gestraft gesehenen dem erlösenden Tod, der ein zentrales Element der Religion der Jux-Tu ist, entfernen, was für die morbiden Jux-Tu im Prinzip das selbe unter umgekehrten Vorzeichen ist.
  • todesstrafe.txt
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