Drachen von Klandestina

image by Mauricio Herrera, [[http://www.epilogue.net/cgi/database/art/list.pl?gallery=11700]]Die Drachen von Klandestina sind sind ein Volk von Reptilwesen, die im Sektor des Kannnic-Nebels 4 Welten bewohnen: Klandestina, Plockrock, Schuppenflechte und Flack. Diese 4 Planeten zeichnen sich durch ein extrem trockenes Klima aus, die Landschaft wird von großen, hügeligen Steppengebieten beherrscht, was den idealen Lebensraum für die Drachen darstellt. In der Vergangenheit wurde auch noch der Planet Graltam 3 besiedelt, der aber von heute auf morgen von etwas in einen Asteroidenring verwandelt wurde. Im allgemeinen wird dafür eine Laune des älteren Wesen Ver-Tuns verantwortlich gemacht, der als Gott bei den Drachen von Klandestina der „Zahn der Zeit“ genannt wird und generell sehr unfreundlich ist.

Die Drachen von Klandestina sind neben ihrer Aggression auch für ihren ewigen Heißhunger berühmt. Das Volk wurde wegen ihres überaus aktiven Metabolismus sogar von der Fressolympiade von ATE wegen unfairer Grundvorraussetzungen für die Dauer von 3 Äonen disqualifiziert. Fauchende und trampelnde diplomatische Proteste deswegen beim Sternenrat und beim galaktischen Gerichtshof verliefen jedohc erfolglos.

Die durchschnittliche Körpergröße eines Drachen von Klandestina ist mit 8 - 10 Metern über dem galaktischen Durchschnitt, und ihre starke Schuppenhaut verleiht ihnen einen Schutz gegenüber der feindlichen Umwelt und feindlichen Begegnungen, von denen es in der auf Kampf und Kraft ausgelegten Gesellschaft der Drachen eine Menge zu geben scheint. Das politische System der Drachen von Klandestina beruht auf die Menge der Narben, die ein Drache vorweisen kann. Um zum Beispiel ein mittlerer Beamter zu werden muss man mindestens 5 schwere und 48 kleinere Verletzungen in der Vergangenheit erlitten haben, deren Narben mit Stolz zur Schau getragen werden. Der momentane „grosse Beißer“, das Oberhaupt der Drachen von Klandestina, namens Schnappnack ist ein älterer, hinkender und liespelnder Drache, dessen gesamter Körper und Gliedmaßen von ehemaligen Verletzungen verunstaltet ist.

In der Vergangenheit kamen deswegen auch Perioden vor, in denen es modern war, sich selbst mit diversen Klingen und Nadeln Wunden zuzufügen, um so schneller die gesellschaftliche Leiter nach oben zu klettern. Da dies aber in der Vergangenheit im knappen Rennen zweier Kandidaten für das Amt des „großen Beißers“ als grobe Manipulation und Wahlfälschung gipfelte, gilt die Selbstverletzung unter den Drachen von Klandestina mittlerweile als verweichlicht und sowieso als böser Betrug.

Im Sektor sind die Drachen für ihre Körperkraft und Zielstrebigkeit im Kampf berühmt, bei der galaktischen Gladiatorenliga GGL stellen die Drachen von Klandestina 53% der Sieger der Haufestdrauf-Wettkämpfe, was allein durch ihre schiere Körpergröße und Stärke nicht verwunderlich ist. In den Anfangszeiten ihres Aufstiegs zur interplanetaren Macht waren die Drachen gefürchtete Eroberer, bis die anderen Völker entdeckten, dass das Hinein-Katapultieren von Schweinehälften in die Schlachtreihen der Drachen den Eroberungswillen erheblich durcheinander brachte. Nachdem so ein Grossteil der Drachenkrieger mehr mit der Füllung von immer hungrigen Mägen als mit dem Abschlachten von kleinen, hilflosen Wesen beschäftigt war, musste nur für einen stetigen Nachschub an Fleisch gesorgt werden, bis die Gegner mit aufgedunsenen Bäuchen regungslos der Verdauung frönten.

Die Götter der Drachen von Klandestina sind generell sehr launisch und oft auch körperlich beeinträchtigt, was für die Drachen einfach hübsch zu sein scheint. Ihr oberster Gott Krashknack ist ein invalider Haufen aus gebrochenen Reptilknochen und rissiger Haut, dem auf allen Welten der Drachen grosser Respekt gezollt wird.

Berühmt wurde das Volk der Drachen mit der Anekdote, dass der letzte Vordone Oblatsch von einem Drachen von Klandestina, der als Söldner in der Vernichtungsarmee der Peck für einen unbegrenzten Vorrat an Rindern seinen Dienst tat, gefressen wurde. Von den meisten Galaktologen wird dieser Geschichte jedoch wenig Wahrheitsgehalt zugesprochen.

Junge Drachen mit tänzerischen Begabung arbeiten gerne mit den Mintara zusammen, die auf den jungen Drachen sehr kunstvolle Reitakrobatik aufzuführen wissen.

  • drachen-von-klandestina.txt
  • Zuletzt geändert: vor 12 Monaten
  • von god